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Die Geschichte des Vereins und des
ZENTRUMs kann ohne die Erwähnung der Namen Herbert
Barth (geb. 18.1.10 in Erfurt, gest. am 1.1.98 in Bayreuth)
und inzwischen auch Friedrich Schmidt nicht erzählt
werden. Barth, der ehemalige Pressesprecher der Bayreuther
Festspiele, rief 1950 in Bayreuth das "Internationale
Jugendfestspieltreffen" (heute: "Festival junger
Künstler Bayreuth" [Link zu www.das-treffen.de
]) ins Leben. Mitte der 60er-Jahre reifte dann auch die
Idee vom Bau eines Kulturzentrums, das dem Festspieltreffen
eine Heimat geben sollte (das "Festival junger Künstler" hat
bis heute mit einem ganzjährig geführten Büro
seinen Sitz im ZENTRUM). Dort sollte es ganzjährig
möglich sein, die Kreativität des Geistes und
die Profilierung der Persönlichkeit durch künstlerische
Betätigung zu fördern. Dieses Haus ist Anfang
der 80er-Jahre Realität geworden. Träger des
Bauvorhabens war der extra zu diesem Zweck gegründete
Verein "Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth
e.V.", der anfangs genau wie das Jugendfestspieltreffen
von Barth als Vorsitzender geführt wurde. Der Hausbau
wurde mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung
Deutsch Jugendmarke, des Freistaates Bayern (über
den Bayrischen Jugendring), der Bayrischen Landesstiftung,
der Oberfrankenstiftung und der Stadt Bayreuth finanziert.
Die Gesamtbaukosten betrugen knapp 7 Millionen DM. Herberth
Barth ist Anfang 1998 in Bayreuth gestorben. |
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Ende der 80er-Jahre übernahm
für den Verein "Internationales Jugendkulturzentrum
Bayreuth" Notar Friedrich Schmidt den Vorstandsvorsitz.
Schmidt integrierte in das Haus das "deutsch-französische
forum junger kunst", über welches das ZENTRUM
bis heute mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk
zusammenarbeitet. Dadurch und durch andere Ideen wurden
im ZENTRUM ganz neue Akzente gesetzt. Schmidt hatte erkannt,
daß die Vision von Barth, daß sich die Jugend
der Welt allein durch die Existenz des Hauses auch außerhalb
des Festspielmonats August (der traditionellen Zeit des
Jugendfestspieltreffens) im ZENTRUM in Bayreuth einfinden
werde, leider nicht wahrgeworden ist. Zahlreiche Initiativen
und Aktivitäten in Zusammenarbeit mit dem restlichen
Vorstand und den jeweiligen Geschäftsführern
des Hauses waren und sind erforderlich, um das Haus ganzjährig
in gebührendem Umfang zu beleben. Schmidt wurde Ende
2000 für weitere 3 Jahre als Vorstandsvorsitzender
des ZENTRUMs wiedergewählt. |
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