Jens Zinn – Risiken verstehen heißt nicht, alle Antworten zu haben

Soziologe Jens Zinn erklärt, warum wir Experten brauchen, Fakten allein aber selten genügen

Pandemie, Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder gesellschaftliche Krisen: Noch nie standen so viele Informationen zur Verfügung wie heute. Trotzdem fällt es oft schwer, Risiken richtig einzuschätzen und gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Warum das so ist, welche Rolle Vertrauen dabei spielt und weshalb Unsicherheit zum modernen Leben gehört, darüber spricht der gebürtige Deutsche Jens Zinn, Professor für Soziologie an der University of Melbourne. Am 18. November ist der international renommierte Risikoforscher zu Gast bei den Bayreuther Stadtgesprächen.

Zur Person

Jens O. Zinn ist T. R. Ashworth Professor of Sociology an der University of Melbourne. Der gebürtige Deutsche gilt international als einer der führenden Forscher auf den Gebieten Risiko, Unsicherheit und Risikowahrnehmung. Vor seiner Berufung nach Australien arbeitete er unter anderem in Bremen, München und Großbritannien. 2015 wurde er mit dem Friedrich-Wilhelm-Bessel-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Seine Forschung beschäftigt sich u.a. mit Vertrauen, Intuition, Krisen, gesellschaftlicher Unsicherheit und der Frage, wie Menschen unter unsicheren Bedingungen Entscheidungen treffen.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt?
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

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